Coronahilfe für von Kurzarbeit betroffene Ausbildungsbetriebe vom Freistaat

Ab Montag, den 27.04.2020 können die von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetriebe in Sachsen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung beantragen.

Am 21.04.2020 hat das sächsische Kabinett beschlossen, dass Ausbildungsbetriebe, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen mit einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung unterstützt werden.

Weitere Informationen zum Ausbildungszuschuss finden Sie auf der Homepage der Landesdirektion.

Hier wichtige Infos in Kurzform:

Zuschuss zu Ausbildungsvergütung

Der einmalige Zuschuss wird in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für sechs Wochen (1,5 Monate) bis zum Zeitpunkt des Anspruchs auf Kurzarbeitergeld gewährt.

Die Zuwendung wird für den Zeitraum gewährt, in dem für das zu fördernde Ausbildungsverhältnis kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit besteht. Der Zuschuss wird bewilligt, wenn der Auszubildende gegenüber seinem Ausbildungsbetrieb einen Anspruch auf Zahlung der Ausbildungsvergütung gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG für 6 Wochen (1,5 Monate) hat.

Verfahren:

Zuständig für Beratung, Antragsannahme und Bewilligung von Maßnahmen nach dieser Richtlinie ist die Landesdirektion Sachsen (LDS).
Der Antrag ist ab Montag, 27. April 2020, schriftlich nach den Vorgaben der Bewilligungsbehörde und unter Verwendung der dann zur Verfügung gestellten Formulare über die zuständige Stelle bis spätestens 30.06.2020 bei der LDS einzureichen. Die zuständige Stelle hat das Ausbildungsverhältnis, für das die Förderung beantragt wird, zu bestätigen.